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19.09.2017

Die documenta 14, 8. April–17. September 2017, hat in Athen, in Kassel und an anderen Orten mehr Menschen erreicht als je zuvor

Die documenta 14 gehört niemandem im Besonderen. Ihre Teilhaber_innen sind ihre Besucher_innen und Künstler_innen, ihre Leser_innen und Autor_innen sowie all jene, durch deren Arbeit sie verwirklicht wurde.

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Neues

Würde hat man noch nie fotografiert​

von Abounaddara

Die Würde genießt heute kein hohes Ansehen. Sie wird als normatives Konzept begriffen, schwierig einzuschätzen und noch schwieriger mit künstlerischen Praktiken in Übereinstimmung zu bringen, die sich von Normen und Regeln befreien wollen. Es handelt sich dabei auch um ein politisches Argument, das von reaktionären Gegner_innen künstlerischer Freiheit vorgebracht wurde. Und schließlich ist die Würde ein Ideal, das in einer Atmosphäre, in der das Postfaktische triumphiert, gegen den nihilistischen Strom geht…

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Notizen

Anna Daučíková

Man könnte Anna/Anča Daučíková als erste tschechische/slowakische Künstlerin bezeichnen, die sich dem Feminismus verschrieben hat – wäre da nicht die Tatsache, dass Daučíkovás Werk alle Aspekte…

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Künstler_innen

Zeichen einer anderen Zeit: Das proletarische Theater als Stätte der Erziehung
Texte von Asja Lācis und Walter Benjamin, mit einer Einführung von Andris Brinkmanis

Welche Formen der Kultur können heute noch die Gestalt eines Chors, einer Versammlung annehmen? Welche Kulturformen könnten am Aufbau von Gemeinschaften mitwirken, in denen sich die vielfältigen Verschiedenheiten…

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South Issue #9 [documenta 14 #4]

Indigenes Wissen 2: Flüchten und Okkupieren

mit Olga Lafazani, Bahar Askavzadeh und Brigitta Kuster

Die Apatride-Gesellschaft des politischen Anderen setzt sich erneut mit unterschiedlichen Aspekten des Ithageneia-Zustands auseinander: mit migrantischer Mobilität und Bewegung. Migrantische Mobilität…

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Kalender
New York
Athen
New York
Kassel

Der documenta 14 Reader

Die zentrale Publikation der documenta 14 erscheint als Reader oder Lesebuch, und lässt damit die verschiedenen Lesarten dieses Begriffs anklingen…

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Publikationen

Filopappou-Hügel, Pikionis-Pfade und -Pavillon

Der Filopappou-Hügel – bekannt auch als Musenhügel – ist nach Gaius Iulius Antiochus Epiphanes Philopappus benannt, einem Konsul und hohen Verwaltungsbeamten unter dem römischen Kaiser Hadrian…

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Veranstaltungsorte

Cornelius Cardew

Treatise ist eine grafische Partitur, die ohne Bezug auf ein Regel­system komponiert wurde, das die Interpretation bestimmen würde. Das Stück wurde 1963 begonnen und ist noch immer unvollständig; die…

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Historische Positionen

Ballhaus

Das Ballhaus, das erste der von Leo von Klenze erbaute Gebäude, befindet sich neben dem klassizistischen Schloss Wilhelmshöhe im Bergpark Wilhelmshöhe. Während der Regentschaft von Napoleons Bruder…

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Veranstaltungsorte

Negativer Moment: Politische Geologie im 21. Jahrhundert

von Nabil Ahmed, mit Bildern von Gauri Gill and Rajesh Chaitya Vangad

Peter Sloterdijk hat bekanntlich die Behauptung aufgestellt, dass die Moderne an den nördlichen Fronten des Ersten Weltkriegs begann, als das Deutsche Reich zum ersten Mal giftige Chemikalien gegen die…

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South Issue #8 [documenta 14 #3]

Keimena #14: Elias Petropoulos: Enas kosmos ypogeios (Elias Petropoulos: An Underground World)

von Kalliopi Legaki

Der im Jahr 2003 verstorbene Elias Petropoulos war der erste griechische Volkskundler, Autor und Historiker, der Untergrundkulturen und Figuren, die von der offiziellen Geschichtsschreibung ignoriert wurden, dokumentiert hat. Als rastloser und wissbegieriger Geist war er dem Akademismus abhold und Feind jedes Establishments…

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Öffentliches Fernsehen

Draupadi: Translator’s Foreword*

von Gayatri Chakravorty Spivak

I translated this Bengali short story into English as much for the sake of its villain, Senanayak, as for its title character, Draupadi (or Dopdi). Because in Senanayak I find the closest approximation…

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South Issue #7 [documenta 14 #2]

Unnatural Appetites and Numberless Victims. A Brief History of Starvation in South Asia.

mit Madhusree Mukerjee und Natasha Ginwala

Zerstörerische Hungersnöte gehörten in Britisch-Indien zum Alltag und waren die Konsequenz der gewaltsamen Einverleibung der Kolonie in die globale Wirtschaftsordnung. Fast 200 Jahre lang flossen die…

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Kalender

„Material Matters“ Bibliothek

Die Bibliothek des Projektes „Material Matters“ besteht aus einer Sammlung von Objekten und Klängen, die Künstler_innen der documenta 14 aneducation anvertraut haben…

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Vermittlungsprogramm