Die documenta 14 gehört niemandem im Besonderen. Ihre Teilhaber_innen sind ihre Besucher_innen und Künstler_innen, ihre Leser_innen und Autor_innen sowie all jene, durch deren Arbeit sie verwirklicht wurde.…
Die Hungersnot in Bengalen 1943/44 bereitete der privilegierten Existenz des bengalischen Malers Zainul Abedin, der in einem noch ungeteilten Indien als Zeichenlehrer angefangen hatte, ein jähes Ende…
Nur wenigen Filmemacher_innen ist es in den letzten Jahren gelungen, formale Innovationen ähnlich nachhaltig mit einer programmatischen Haltung zum Filmschaffen zu verknüpfen, wie Véréna Paravel und…
Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch von 2001 entwickelte sich in Argentinien ein körperpolitisch geprägter Diskurs, der vehement zur Auseinandersetzung mit der schmerzvollen diktatorischen Geschichte…
Das Benaki-Museum wurde 1930 von dem Sammler Antonis Benakis gegründet, der einer bedeutenden Familie der griechischen Diaspora entstammte. Sein Vater Emmanouil Benakis war ein griechischer Kaufmann und…
Die Ausstellung im Fridericianum zeigt erstmals in Deutschland die Sammlung des Athener Nationalen Museums für Zeitgenössische Kunst (EMST), und dies in einer doppelten Verlagerung, die den Sitz des…
Wutharr, Saltwater Dreams (2016) wurde vom Karrabing Film Collective entwickelt und produziert, einer Extended Family, deren indigener Landbesitz sich entlang der Westküste des Northern Territory von Australien erstreckt…
Die erste Ausgabe von South as a State of Mind der documenta 14 enthielt eine Roundtable-Diskussion mit dem Titel „Die unauslöschliche Präsenz des Gurlitt-Nachlasses“, in der Adam Szymczyk mit Künstlern…
Die Bibliothek des Projektes „Material Matters“ besteht aus einer Sammlung von Objekten und Klängen, die Künstler_innen der documenta 14 aneducation anvertraut haben…
Man hat gesagt, wir lebten in „folgenreichen Zeiten“1 – in Zeiten also, die von tiefgreifender Bedeutung für die gelebte Geschichte der Menschheit sind. Diese Wendung leihe ich mir von einem kuratorischen…