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Under the Mango Tree: Sites of Learning, Juli 2017
Foto: Anike Joyce Sadiq

Vermittlungsprogramm

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Was verschiebt sich? Was treibt hin und her? Was bleibt?

Drei Fragen, die den forschenden Charakter von „eine Erfahrung“, dem Vermittlungsprogramm der documenta 14, bestimmen. Eine Erfahrung deutet auf eine der vielen möglichen Umgebungen gemeinsamer Untersuchungen hin. Das Programm knüpft Kontakte zu Bildungseinrichtungen, zu von Künstler_innen betriebenen Räumen und zu Stadtvierteln, um die Wechselbeziehungen zwischen Kunst, Bildung und der Ästhetik menschlichen Miteinanders auszuloten. Als umfassendes Projekt lässt sich die documenta 14 – mit ihrem Arbeitstitel Lernen von Athen – nicht in Ausstellung, öffentliche Programme und Vermittlungsprogramm unterteilen. Vielmehr setzt sie auf kollektives Handeln und individuelle Fähigkeiten und knüpft auf ihrem Weg kontinuierlich weitere Freundschaften. Ähnlich entwickelt „eine Erfahrung“ einen von Künstler_innen geleiteten prozessorientierten Ansatz, der durch Forschung, Begegnungen, Zuhören, Unterhaltungen, Spaziergänge, Lektüre und Betrachtungen Wissen sammelt, dieses aber wie ein atmender Organismus auch wieder in Umlauf bringt. Die Begegnung zwischen Kunst, Künstler_innen und Öffentlichkeit ist unser Ausgangspunkt; wir lernen von dem Kontext, in dem wir uns befinden.… Mehr

Der Neologismus aneducation, der irgendwo zwischen Anarchie und Pädagogik angesiedelte englische Name des Programms, ist ein trügerisches Wort – aneducation: Wer es hört, kann nicht wissen, wie man es schreibt, es lässt also Raum für produktive Missverständnisse. In diesem Sinne ist das Programm weniger ein Versuch ein Curriculum, als vielmehr eine Kakofonie zu erzeugen, einen Chor an Stimmen, der nicht nur spricht, sondern zuhört, sich verändert, Zweifel äußert und träumt. Es ist ein Modus des Verlernens oder umgekehrt ein nährender Akt, eine herzliche Geste, die sich an die Möglichkeit eines anderen Lernens wendet.

In Athen wie in Kassel ist „eine Erfahrung“ ein tägliches Tun und öffentliches Lernen. In Anlehnung an die Methodik von Oskar und Zofia Hansen behandelt es Bildung als „offene Form“. „Eine Erfahrung“ ist eher ein Durchschreiten als ein Umkreisen: ein Eintreten in das Hörensagen, Strategien des Schweigens und der Unberechenbarkeit von Kunst. Das Programm ist auch ein Treffpunkt, an dem sich eine Reihe von Irrpfaden kreuzen, die die Frage nach dem Ich im Raum verfolgen und die Augenblicke unablässiger Unbeständigkeit, in denen wir leben. „Eine Erfahrung“ lädt das Publikum dazu ein, sich mit zeitgenössischen künstlerischen Praktiken auseinanderzusetzen und in Athen und Kassel Spuren zu hinterlassen. Es denkt mit Kunst, um herauszufinden, wie es sich anfühlt, zu einer Gemeinschaft zu gehören, einen Körper zu bewohnen, eine Sprache zu sprechen und Sorge zu tragen, Widerstand zu leisten und hartnäckig an etwas festzuhalten. Das Programm beruht nicht auf Einteilungen in Entweder-Oder: Wissen und Nicht-Wissen, Sinn und Unsinn, Bedeutung und Belanglosigkeit, sondern vielmehr auf dem Fehlen eines Gesamtkonzepts der Geschichtsschreibung. „Eine Erfahrung“ geht das Projekt des Arbeitens und gemeinsamen Lernens durch eine Neuorientierung an, die sich von Schatten und Echos leiten lässt.

Welche Vermittlungsmethoden kommen in Athen, Kassel und anderswo zum Einsatz beziehungsweise werden infrage gestellt? „Eine Erfahrung“ beschäftigt sich mit Bildungsformaten, die durch die Arbeit und das Verständnis von Künstler_innen, Praktizierenden auf dem Gebiet der Architektur, Denker_innen und Pädagog_innen entwickelt wurden; es betrachtet Lernen als Prozess, der Körper und Sinne aktiv miteinbezieht. „Eine Erfahrung“ beschäftigt sich mit kollaborativen, öffentlichen und politischen Aspekten des Lernens im breiteren Kontext der documenta 14 und der Kooperation zwischen Athen und Kassel.

Methodologien

Creating a tool for orientation, „eine Erfahrung“, Foto: Liebschuh

„Eine Erfahrung“ greift Methodologien und Ansätze verschiedener Lehrender, Künstler_innen und Theoretiker_innen aus diversen Zeiten und Disziplinen auf.… Mehr

Annemarie und Lucius Burckhardt (1930–2012, Schweiz; 1925–2003, Schweiz)
Annemarie und Lucius Burckhardt waren Inhaber des Lehrcanapés an der Gesamthochschule Kassel (heute: Universität Kassel) im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Im Namen ihrer Spaziergangswissenschaft ermutigten sie Studierende, Stadtplanung nicht nur aus der Vogelperspektive, sondern auch im Maßstab 1:1 zu verstehen. Was bedeutet es, in der Stadtlandschaft spazieren zu gehen, und wie verändert dies unsere Vorstellung vom Planen für die Stadt? Als Soziologen waren die Burckhardts überzeugt, dass die Beziehung zwischen Planer_innen oder Architekt_innen und der Stadt und ihren Bewohner_innen von entscheidender Bedeutung für Zukunftsplanung sein könnte – die Frage sei demnach nicht, was gebaut werden müsse, sondern: „Wer plant eigentlich das Planen?“ Indem die Burckhardts etwa über das Verhältnis von Kiosk, Straßenbahnhaltestelle und Zebrastreifen nachdachten, setzten sie in der Lehre wieder bei den Ursprüngen unserer Mobilität in der Stadt an.


Lina Bo Bardi (1914–1992, Italien)
Die in Italien geborene Architektin, Autorin und Verlegerin Lina Bo Bardi verbrachte den Großteil ihrer Berufslaufbahn in Brasilien. Sie widmete ihre Arbeit dem Planen und Bauen öffentlicher Einrichtungen. Am bekanntesten wurden das Museu de Arte de São Paulo, das SESC Pompeia und das Museu de Arte Moderna da Bahia. Bo Bardi befasste sich in ihrer architektonischen und szenografischen Arbeit mit Konzepten von Öffentlichkeit, Partizipation, Örtlichkeit und Kollektivität, außerdem mit dem steten Wandel in der Bedeutung von Dokumenten und Ruinen. Eine ihrer Hauptinteressen galt der Frage, wie man stoffliche, gesellschaftliche oder mündliche Relikte der Vergangenheit wieder zugänglich macht und ihnen Anerkennung und Relevanz im Kontext der jeweiligen Gegenwart verschafft. Wie geht man mit bestehenden Strukturen um? Wie verhalten sich Dokumente, Denkmäler und kollektives Handeln zueinander? Und in weiterer Folge: Wie verhält man sich zum flüchtigen Moment von Transformation? Wie entwickelt man einen Scharfblick für die innere Vielfalt und Dialektik von Öffentlichkeit als Publikum und Mitstreiterin, ohne auf sie herabzusehen? Und schließlich: Wie schafft man Verbindungen, während man zugleich unabhängig bleiben und unter schwierigsten politischen Umständen seinen Weg gehen will?


Oskar und Zofia Hansen (1922–2005, Finnland; 1924–2013, Polen)
„Wir sind nach Otterlo gekommen, um eine einfache Frage zu stellen und zu beantworten: Was haben wir gemeinsam, und wie kämpfen wir dafür?“, schrieben Oscar und Zofia Hansen in ihrem Architekturmanifest „The Open Form in Architecture – The Art of the Great Number“. Die Hansens kritisierten Standardisierung architektonischer Formen, sei es im sozialen Wohnungsbau, in der Stadtplanung, oder in der Architekturausbildung in Polen nach dem 2. Weltkrieg. Sie präsentierten ihr Manifest während der CIAM-Tagung von 1959 in der kleinen niederländischen Stadt Otterlo. Die „offene Form“ stand für sie im Gegensatz zur „geschlossenen Form“ rein funktionalistischer Lösungen für wachsende Stadtbevölkerungen, bei denen aus Bürger_innen bloße Zahlen wurden, die man behausen, erziehen und beschäftigen musste. Die „offene Form“ war eher eine Haltung als eine Doktrin. Sie anerkannte „den Stellenwert des Individuums im Kollektiv“ und betrachtete seine Mitwirkung als „unverzichtbar für die Gestaltung der eigenen Wohnumgebung“. Von den „Lehrwerkzeugen“ oder „Apparaten“ der Hansens sind nur wenige Aufzeichnungen erhalten, zumeist in Form von Fotografien oder Erinnerungen ihrer Studierenden. Es handelte sich um eigenwillige analoge Gerätschaften – manche waren netzartig, andere schachtelförmig, doch stets waren sie komplex, wandelbar, prozesshaft, sogar spielerisch, und standen in Bezug zu anderen Objekten, eingebunden in ein Netz von Ähnlichkeiten und Differenzen zwischen den Körpern, die sie benutzten.


Ulises Carrión (1941–1989, Mexiko)
In Mexiko geboren und aufgewachsen, begann Ulises Carrión schon früh zu schreiben. Er studierte in Großbritannien englische Literatur und zog in den 1970er Jahren nach Amsterdam. Möglicherweise war es die labyrinthische Struktur der Innenstadt von Amsterdam, die ihn mit dem begrifflichen Werkzeug für die Analyse von Kommunikationsflüssen versah. In dieser Zeit änderte sich sein Umgang mit Literatur. Er begann, befreundete Künstler_innen zu bitten, ihm ein Buch zu schicken, das sie unlängst produziert hatten. Aus diesen einzelnen „bookworks“ von Künstlern wuchs mit der Zeit ein umfangreiches Archiv heran, dessen Bestände im kleinen Kunstraum Other Books and So in der Amsterdamer Innenstadt ausgestellt wurden. Carrión reiste ausführlich durch Europa und schuf eine Reihe von Performances, ein Filmfestival über Lilia Prado, eine Serie von Papierarbeiten, die Radiosendung „Trios and Boleros“ und eine Auftragsarbeit für den niederländischen öffentlichen Rundfunk. 1984 reiste er nach New York und richtete gemeinsam mit seinem Freund Frans Gribelling im unabhängigen Kunstraum Franklin Furnace eine Fensterinstallation ein. Kurz vor seinem Tod 1989 erwarb das Stedelijk Museum in Amsterdam einen erheblichen Teil des Archivs von Other Books and So, und im Jahr 2015 kaufte das Center for Curatorial Studies am Bard College im Staat New York den verbleibenden Bestand.

Ressourcen für Lehrer_innen: Laufmappe

Vor Ihnen liegt die Laufmappe der documenta 14. Die Laufmappe wurde vom Team der Abteilung „eine Erfahrung“ der documenta 14 verfasst, um Sie bei der Vor- und Nachbereitung von Besuchen der Ausstellung…

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Vermittlungsprogramm

Chor & Spaziergänge

Mitglieder des Chors der documenta 14, Athen, Foto: Dimitris Parthimos

Im Februar 2017 kommen über 200 Mitglieder des Chors der documenta 14 bei einer Reihe von Treffen mit Kuratoren_innen, Künstler_innen und Beitragenden der documenta 14 sowie mit Künstler_innen und Kunstpädagog_innen in Athen und Kassel zusammen. Während dieser Tage tauscht sich die Gruppe über Lehrmethoden und -ansätze aus, initiiert Partituren, macht Resonanzen und Dissonanzen in Ideen ausfindig, inszeniert Körper und bringt im Vorfeld der Ausstellung Gerüchte in Umlauf. Diese aus kollektiven und subjektiven Stimmen wachsende Chorhaftigkeit setzt den Ton für die Spaziergänge des documenta 14 Chors.

Die Entfaltung des Chors im Zuge der documenta 14 wird von „eine Erfahrung“ im engen Gespräch mit der Faculty konzipiert – einer Gruppe von Künstler_innen und Kunstpädagog_innen mit unterschiedlichem Hintergrund, die als Gäste eine Polyphonie von Methoden und Ansätzen mitbringen. Zu den Mitgliedern der Faculty zählen Mona Jas, Gila Kolb, Konstanze Schütze, David Smeulders und Leanne Turvey. Gemeinsam mit ihnen und weiteren Gastbeiträgen wird „eine Erfahrung“ während der Treffen die verschiedenen Vorstellungen des und Erwartungen an den Chor erkunden.… Mehr

Mitglieder der Faculty:
Keiko Higashi, Mona Jas, Gila Kolb, Leanne Turvey, David Smeulders, Konstanze Schütze

Chor Athen:
Denise Araouzou, Clare Breen, Sarah De Wilde, Tomas Diafas, Stella Dimitrakopoulou, Mika Hayashi Ebbesen, Aimilia Efthimiou, Maria Bianca Fasiolo, Orestes Giannoulis, Demetra Ignatiou, Orestis Karalis, Timothy Laskaratos, Thanos Makris, Vera Mlechevska, Johnny Pavlatos, Dana Papachristou, Georgios Papadopoulos, Nina Salamova, Giorgos Samantas, Mateusz Sapija, Vasiliki Sifostratoudaki, Dimitra Tsiaouskoglou, Athanasios Tsolas, Myrto Vratsanou, Ida Westh-Hansen, Silke Wittig, Georgia Zachari

Chor Kassel:
Aliaa Abou Khaddour, Susan Abu Baker, Feben Amara, Peter Anhalt, Karl-Albert Apelt, Joey Arand, Katharina Bauer, Maximilian Bauer, Sarah Baum, Andrea Behnke, Pia Beholz, Julia Bernhardt, Gertrude Betz, Laura Beya, Friederike Bill, Kira Bogdashkina, Antje Boijens, Vanessa Braun, Barbara Campaner, Maria Catalina Cañas Acosta, Anastasia Chaguidouline, Karina Chernenko, Doro-Thea Chwalek, Hélène Coineau-Sellnow, Laura Diermann, Irma Dohn, Helena Dornieden, Ronja Electra Ehrenberg, Mona Eing, Dahlia El Broul, Alice Escher, Peter Eurlings, Marén Imela Freyer, Maximilian Gallo, Anne Garthe, Özgür Genc, Katharina Geyer, Annika Glass, Julia Goltermann, Adriana Granato, Luzi Gross, Rosa Violetta Grötsch, Fatma Gul, Sevda Güler, Emin Günaydin, Jasmin Hagedorn, Alina Hanske, Irmhild Hartinger, Anna Helfers, Sylvia Hempelmann, Pascal Heußner, Antonia Heyn, Kerrin Hille, Mira Hirtz, Alfred Hohmann, Max Holicki, Carsten Horn, Ünal Igde, Lucas Itacarambi, Louisa Jacobs, Hanna Jurisch, Sarah Maria Kaiser, Marie-Sophie Kammler, Irini Karamitrou, Lisa Marie Kattendiek, Georgia Kaw, Adela Kim, Sooyun Kim, Anna K. Kleeberg, Roland Knieg, Axel Knüppel, Sarah Koch, Jana Maria Köder, Yul Koh, Thea Josepha Konatsu Drechsler, Tim König, Zvonimir Kontrec, Ira Konyukhova, Georgi Krastev, Gunhild Kühlewind-Lüling Malin Kuht, Steffi Kutsch, Nina Kuttler, Olga Lang, Hannah Lansburgh, Julia Laukert, Gregor Legeland, Jana Leiker, Milena Leiker, Peter Lepp, Vera Leuschner, Lisa Licht, Eva Liedtjens, Ulf Ligniez, Christina Lindner, Frank Lorberg, David Ludwig, Ellen Markgraf, Anna Mattern, Annika Mayer, Hannah Menne, Marah Mhethawi, Susanne Minke, Ann-Kathrin Mogge, Georg Müller, Ruth Müller, Lisa Mutke, Dafne Narvaez Berlfein, Liane-Heide Niederhoff, Ulrike Ortwein, Geun Woo Park, Alia Pathan, Natalija Paunic, Jeanette Petrik, Franz Christoph Pfannkuch, Juliane Phieler, Esther Poppe, Tobias Range, Marilena Raufeisen, Janna-Mirl Redmann, Jutta Paula Reeps-Wagner, Nicolas Reibel, Katharina Reinhold, Silke Renner-Schmittdiel, Regula Sophia Rickert, Erik Ritzel, Clara Ronsdorf, Diana Rothaug, Kerstin Rupprecht, Frida Sandstöm, Miriam Schäfer, Volker Schäfer, Sylvia Schmelzer, Gabriel Schmidt, Jens Schmidt, Julian Schneider, Tanja Schomaker, Ann Schomburg, Laura Schreiner, Jasmin Schülke, Marion Siampakou, Benoit Sloet, Philipp Spillmann, Anjelika Spöth, Verena Sprich, Sarah Steiner, Karin A. Thielecke, Marlen Thiermann, Jens Thumser, Jelena Toopeekoff, Lena Trost, Francesca Valentini, Johannes van den Boom, Arda van Tiggelen, Sadaf Vasaei, Christopher Vogel, Achim Vorreiter, Sophie von Waitz, Kaja Weldner, Jacqueline Wendel, Petra Werner, Barbara Wiebking, Anne Wilhelm, Judith Wilking, Claus Wohlgemuth, Al-Maboren Zaki, Vivian Zavataro, Sholpan Zhanuzakova

Spaziergänge

Die Wege, Routen und Parcours der Besucher_innen kreuzen und verflechten sich, wenn sie sich auf ihre Reise durch Athen und Kassel begeben. Bei einem Spaziergang mit einem Mitglied des Chors der documenta…

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Vermittlungsprogramm

Besuche für internationale Student_innen; Spaziergänge, Vorträge, Begegnungen

„Eine Erfahrung“ freut sich über Gruppenbesuche internationaler Student_innen. Diese Besuche können Spaziergänge durch die Ausstellung oder um die Ausstellung herum mit Mitgliedern des Chores der…

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Vermittlungsprogramm

Intensivkurse

Im Verlauf eines Jahres veranstaltet die documenta 14 „eine Erfahrung“ gemeinsam mit Bildungseinrichtungen in Athen und Kassel sowie mit anderen internationalen Partnerinnen einen Saisonzyklus von „Intensiv“-Kursen. Die Sommer-Intensivkurse beruhen auf einem universitären Sommerkurs-Modell. Jeweils 30 bis 40 Teilnehmer_innen unterschiedlicher örtlicher und disziplinärer Herkunft begegnen einander, um sich über Bildungsmodelle und die eigene Arbeit in konzentrierter Form unter Anleitung von Gastdozent_innen auszutauschen. Diese Veranstaltungen werden von Fragen und Themen bestimmt, die auch die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler sowie anderer Mitwirkender der documenta 14 prägen.

Sommerintensivkurs 2017: School of Gesture

16.–21. Mai 2017
Old Library, Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA)
In Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA) und Universität Kassel…

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Vermittlungsprogramm

Winterintensivkurs 2017: Hearing Voices (School of Voice)

Studierende versammeln sich um den Tempel der Athene zu einer polyglotten Lesung von Ulises Carrións The New Art of Making Books auf Englisch und in der griechischen Übersetzung von Kyrillos Sarris, Foto:…

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Sommerintensivkurs 2016: School of Listening

18.–29. Juli 2016
In den Räumen der Kunsthochschule Kassel und der Universität Kassel

Eine Auswahl an „spitzen Objekten“, zusammengetragen von Studierenden…

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Vermittlungsprogramm

Archiv

Unpacking Burckhardt: Was bleibt?

Während eines Spaziergangs über das Gelände der Universität Kassel im Quartier der Nordstadt ist das Verständnis von Eigentumsrecht und räumlicher Aneignung eines der wesentlichen Themen der Initiative…

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Kalender

Narrowcast House

Narrowcast House ist eine von dem Künstler Anton Kats für das documenta 14 Vermittlungsprogramm „eine Erfahrung“ entwickelte offene Radio- und Hörstation. In einem ungenutzten Ladenlokal in Kassels…

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Vermittlungsprogramm

Under the Mango Tree — Sites of Learning

To come under the shade of this mango tree with such deliberateness and to experience the fulfillment of solitude emphasize my need for communion. While I am physically alone proves that I understand the essentiality of to be with.
—Paulo Freire, Pedagogy of the Heart

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Kalender

A-Letheia

Im Zuge seiner Arbeit im Kontext von „Eine Erfahrung“ hat der Künstler Anton Kats ein Projekt entwickelt, das die Athener periptera (Kioske) wieder zu Begegnungsräumen macht. Aletheia ist ein griechisches…

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Vermittlungsprogramm

Elective Affinities

Elective Affinities ist ein einjähriges Bildungsprogramm im Rahmen der Zusammenarbeit von ASFA und der documenta 14.

Das Programm besteht aus regelmäßigen Treffen, bei denen documenta 14 Künstler_innen…

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Synantiseis

Synantiseis findet von März bis Juni 2017 als öffentliche Gesprächsreihe in Athen statt, während derer die documenta anhand von persönlichen Geschichten, Reflexionen, Erzählungen und Erlebnissen…

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Vermittlungsprogramm

Schulprogramm: Arbeiten erzählen

Der Zusammenhang zwischen Weben und Erzählen sowie der Faden als Metapher für die Lebensgeschichte sind in den Volkssagen und Mythen vieler Länder und Kulturen äußerst präsent. In der griechischen…

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Vermittlungsprogramm

Schulprogramm: „Material Matters“

Eine Bibliothek der Materialien und Objekte im Dialog mit Kunstwerken…

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Vermittlungsprogramm

Kulturagent-Projekt

Ab September 2016 startet in Kassel und im Landkreis an acht Schulen erstmals das Projekt „Ein Kulturagent für die documenta 14“, mit der Kulturagentin Juliane Gallo. Ziel des Projektes ist es, bei…

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Vermittlungsprogramm

d14 Sessions

Formwandlung, Orientierungsverlust und die Suche nach neuen Koordinaten sind einige der thematischen Schichten der d14 Sessions. Beginnend mit dem Sommersemester 2016, veranstalten d14 Mitwirkende und…

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Vermittlungsprogramm

Nachtschicht

Die Nachtschicht ist ein Zwischenprogramm abendlich-nächtlicher Aktivitäten zur Erkundung der Frage, wie sich unser Körper auf die Veränderungen zwischen Tag und Nacht und umgekehrt einstellt. Im Vorfeld…

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Vermittlungsprogramm

Methodos/Übungen/Exercises

28. März–7. April 2016

„Von Piräus zum Polytechnion“, ein Spaziergang mit Studierenden der Kunsthochschule Athen und dem Künstler Zafos Xagoraris entlang…

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Vermittlungsprogramm

Kassel kartieren

18.–22. April 2016

…In jenem Reich erlangte die Kunst der Kartographie eine solche Vollkommenheit, dass die Karte einer einzigen Provinz den Raum einer Stadt einnahm und die Karte des Reichs den einer…

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Vermittlungsprogramm

House of Commons

Das House of Commons ist eine Reihe von Zusammenkünften zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Künstler_innenkollektiven und Kunsträumen, gesellschaftlichen Initiativen und Vertreter_innen verschiedener…

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