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documenta 14: Daybook

Publikationen

Das Publikationsprogramm der documenta 14 hat sich in seinen verschiedenen Erscheinungsformen durch das Interesse an Sprache, Lektüre und Rede – ihren Gebrauch, ihren Missbrauch sowie ihre Wirkungsmacht in öffentlicher Rhetorik oder privatem literarischen Schaffen –, leiten lassen. In den Publikationen der documenta 14 wird die Sprache selbst zum Gegenstand der Erkundung; sie wird nicht einfach ästhetischen, politischen oder diskursiven Regimen unterworfen. All die verschiedenen Formen, in denen Sprache erscheint – als Brief, Geschichte, Parabel, Essay, Tagebuch, Sprechakt, amtliches Dokument, Propaganda, Poesie sowie anderen literarischen Hybriden – und in denen sie unser Sein in der Welt und die Art, wie wir sie lesen, strukturiert, haben Eingang in die Veröffentlichungen der documenta 14 gefunden. Dazu gehören das Magazin South as a State of Mind und Der documenta 14 Reader, eine kritische Anthologie, die Fragen der Ökonomie, der Sprache und der Kolonialität der Macht behandelt, sowie das documenta 14: Daybook, das den an der documenta 14 beteiligten Künstler_innen gewidmet ist. In diesen Publikationen kommen weit gesteckte kunsthistorische und politische Anliegen zum Ausdruck, wobei ihr Fokus auf den täglichen Aktivitäten und Praktiken der Künstler_innen und Autor_innen und den darin erscheinenden Formen des Widerstands liegt.

documenta 14: Daybook

Das documenta 14 Daybook betont mit seiner tagebuchartigen Struktur sowohl die 163 Kalendertage der Ausstellung – eine erstmalige Verlängerung der traditionell 100 Tage dauernden documenta – als auch den persönlichen und subjektiven Zugang der Besucher_innen zum Geschehen. Allen documenta Künstler_innen wurde im Daybook ein Tag überlassen, der im Buch sowohl einen in Auftrag gegebenen Text beinhaltet, als auch von den Künstler_innen speziell für die Publikation ausgewählte Bilder…

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Publikationen

Der documenta 14 Reader

Die zentrale Publikation der documenta 14 erscheint als Reader oder Lesebuch, und lässt damit die verschiedenen Lesarten dieses Begriffs anklingen. Der documenta 14 Reader erforscht in Essays, Allegorien, Gedichten, historischen Rechtsdokumenten und anderen, hybriden literarischen Formen die diskursiven Anliegen des Projekts…

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Publikationen

South as a State of Mind

Das Magazin South as a State of Mind wurde 2012 von Marina Fokidis in Athen gegründet. Seit Anfang 2015 ist es für insgesamt vier Sonderausgaben das Magazin der documenta 14. Herausgeber sind Quinn Latimer, Chefredakteurin der Publikationen, und Adam Szymczyk, Künstlerischer Leiter der documenta 14. Die vierte und letzte Sonderausgabe erscheint im Sommer 2017…

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Publikationen