Die documenta 14 gehört niemandem im Besonderen. Ihre Teilhaber_innen sind ihre Besucher_innen und Künstler_innen, ihre Leser_innen und Autor_innen sowie all jene, durch deren Arbeit sie verwirklicht wurde.…
Als ich 1959 zum ersten Mal die Akropolis besichtigte, fand ich mich beinahe zufällig in der angrenzenden Landschaft des Philopappou Hügels wieder. Dort fühlte ich zu meiner Überraschung nahezu wortwörtlich…
Im Jahr 1711 bezeichnete der englische Dichter Joseph Addison in einem Essay für die Zeitung The Spectator die rhetorische Figur des Wortspiels als falschen Witz, als bockiges Wortgeklingel. Die Unredlichkeit…
Magalí Arriolas Präsentation betrachtet einige Methoden aus dem einfallsreichen und erfinderischen späten Werk von Ulises Carrión neu, um auf diesem Weg die Rezeption seines Werks innerhalb der wachsenden mexikanischen Kunstszene der späten 1990er Jahren zu analysieren…
Diese Institution verdankt ihre Gründung im Jahr 1950 dem Enthusiasmus des Athener Filmkritikerverbands, doch erst in den 1960er Jahren systematisierten wichtige Mitglieder des Verbands sowie Künstler_innen…
Nur wenige Schritte von der Grimmwelt Kassel entfernt liegt an einem stillen Ort das Museum für Sepulkralkultur. Es wurde 1992 eröffnet und steht ganz im Zeichen der Kultur des Todes, angefangen von…
Mein Vater, der Agrarwissenschaftler und politische Revolutionär Pandurang Khankhoje, wurde 1886 als Sohn eines marathischen Vakil, der Petitionen am Gerichtshof verfasste, und als Enkel eines Revolutionärs…
Loubia Hamra ist Narimane Maris erster Spielfilm, eine traumartige Einstellung auf die Gewaltspirale in Algeriens jüngster Vergangenheit. Seine Kraft und Schönheit liegen darin begründet, dass er nicht geradeheraus ein geschichtliches Narrativ in Anschlag bringt, sondern Vergangenheit als Spiel wiederholt…
Die erste Ausgabe von South as a State of Mind der documenta 14 enthielt eine Roundtable-Diskussion mit dem Titel „Die unauslöschliche Präsenz des Gurlitt-Nachlasses“, in der Adam Szymczyk mit Künstlern…
Die Wahl des Titels, Matter Form Facture (Material, Form, Faktur), signalisiert meine anhaltende Auseinandersetzung mit einer materialistischen Ästhetik, die ein Gegengewicht zu der Geringschätzung…
Die Bibliothek des Projektes „Material Matters“ besteht aus einer Sammlung von Objekten und Klängen, die Künstler_innen der documenta 14 aneducation anvertraut haben…
Die erste Ausgabe von South as a State of Mind in seiner neuen, temporären Funktion als Magazin der documenta 14 erscheint über anderthalb Jahre vor den geplanten Eröffnungen der Ausstellung im April…