Die documenta 14 gehört niemandem im Besonderen. Ihre Teilhaber_innen sind ihre Besucher_innen und Künstler_innen, ihre Leser_innen und Autor_innen sowie all jene, durch deren Arbeit sie verwirklicht wurde.…
“There are two ways of seeing the ways of seeing the world. One is one way and the other is another. And nobody knows: ‘Is there, anywhere, one way of seeing the two?’”
—Stefan Themerson
Trommel, ein Tisch. Stühle, eine Streichergruppe. Resonanzkörper: Formen, die uns halten, Klänge, die uns formen, Formen, die wir im Musikzimmer der Künstlerin spielen [Trommel]. Welche Künstlerin?…
Die Zusammenarbeit zwischen der documenta 14 und dem Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst Athen (EMST) schien gleichermaßen unausweichlich wie unwahrscheinlich. Nicht unwahrscheinlicher jedoch…
Antonio Negri ist Professor für Staatstheorie an der Universität Padua. Er wirkte aktiv an den Debatten und Kämpfen linksradikaler italienischer Arbeiter_innen in den 1960er und 1970er Jahren mit und…
Werkstätten, Tavernen, Großhandelsläden und Wohnhäuser für Geringverdiener prägen das Industrieviertel Moschato; dort liegt aber auch der Pireos-Campus, der zur Hochschule der Bildenden Künste Athen…
1967, also genau vor einem halben Jahrhundert, veröffentlichte der Intellektuelle und Künstler Oscar Masotta (geboren 1930 in Buenos Aires, gestorben 1979 in Barcelona) das Buch Happenings. Die Publikation…
Die Pfefferminze ist eine hybride Pflanze, die flache Wurzeln ausbildet und sich rasch und wohlriechend in verschiedenen Kontexten ausbreitet. Die Pfefferminze ist auch der Namenspatron des Raums, den…
Passing Drama von Angela Melitopoulos kreist um die Vertreibung und Umsiedlung großer Bevölkerungsteile, die nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches stattfand. Der Titel des Films spielt dabei mit der Doppelbedeutung des Wortes „Drama“. Zugleich wird auf Tragödie und Aufruhr angespielt, aber auch auf den Namen der Stadt, in der sich die Großeltern von Melitopoulos nach dem Vertrag von Lausanne im Jahr 1923 niederließen…
Taci, anzi parla: „Schweig, oder sag’s besser“ betitelte die italienische Kunstkritikerin Carla Lonzi und spätere Aktivistin ihr „Tagebuch einer Feministin“ (Diario di una femminista) aus dem…
Das Projekt I Owe You Everything lädt zeitgenössische Denker_innen, Dichter_innen und Aktivist_innen dazu ein, einen öffentlichen „Akt des Schenkens“ als kritisch-poetisches Ritual zu gestalten…
Die Bibliothek des Projektes „Material Matters“ besteht aus einer Sammlung von Objekten und Klängen, die Künstler_innen der documenta 14 aneducation anvertraut haben…
Innerhalb des komplexen allegorischen Gefüges von Gustave Courbets L’Atelier du peintre (Das Atelier des Künstlers, 1854–1855) verleiht das irische Bettelweib dem Bild nicht bloß eine dunkle negative…