Cornelia Gurlitt
(1890–1919)

Cornelia Gurlitt, 17 Arbeiten auf Papier, 1914, 1917–18 und undatiert, Sammlung Vilna Gaon Jewish State Museum, Vilnius, Installationsansicht, Neue Galerie, Kassel, documenta 14, Foto: Mathias Völzke

Cornelia Gurlitt war die Tochter des bekannten Dresdner Kunsthistorikers Cornelius Gurlitt senior und Schwester von Hildebrand Gurlitt. Die talentierte, in der kantigen Bildsprache des deutschen Expressionismus versierte Grafikerin und Zeichnerin sollte den Aufstieg ihres Bruders in die höchsten Kreise der nationalsozialistischen Kunstbürokratie nicht mehr erleben. 1919 beging sie, kaum dreißigjährig, kurz nach der Rückkehr von ihrem Sanitätsdienst an der Ostfront Selbstmord. Einige ihrer eindringlichsten Arbeiten befinden sich heute in Vilnius, der Stadt ihrer prägenden Kriegserlebnisse.

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