Die documenta 14 gehört niemandem im Besonderen. Ihre Teilhaber_innen sind ihre Besucher_innen und Künstler_innen, ihre Leser_innen und Autor_innen sowie all jene, durch deren Arbeit sie verwirklicht wurde.…
Als Douglas Gordon gefragt wurde, was er als Student des Environmental Art Programme gelernt habe – jenes richtungsweisenden Instituts der Glasgow School of Art, das David Harding 1985 ins Leben rief…
Welche Formen der Kultur können heute noch die Gestalt eines Chors, einer Versammlung annehmen? Welche Kulturformen könnten am Aufbau von Gemeinschaften mitwirken, in denen sich die vielfältigen Verschiedenheiten…
Wir wagen es nicht, ein Kunstwerk zu schaffen, wir wagen es, eine Erwartung zu erzeugen. Fünf Thesen zu dem, was wir zurzeit durchleben, fünf Thesen zu dem, was wir tun, und drei propagandistische Slogans…
Auf dem Ersten Athener Friedhof, angelegt im Jahr 1837, haben einige der bekanntesten Politiker_innen, Schriftsteller_innen und Künstler_innen Griechenlands ihre letzte Ruhestätte im Schatten von Pinien…
Die Hungersnot in Bengalen 1943–44 kostete während des Zweiten Weltkriegs über drei Millionen Menschen im noch ungeteilten Indien das Leben. Die Subjekte der Kolonie unterstützten den Krieg im Westen…
Die Tofufabrik wurde Ende der 1990er Jahre von György Debreceni und Heike Hellerung, zwei Pionieren der hessischen „Bio-Tofu-Szene“, gegründet. Was als kleiner lokaler Anbieter von biologischem Tofu…
Die Tüpfelhyänen von Harare, so vermutet man, streiften während der Hungersnot in Äthiopien 1888 durch die Stadt und ernährten sich von organischen Abfällen und menschlichen Überresten.1 Als Alexis…
Le Président von Jean-Pierre Bekolo ist ein geistreicher, poetischer und humorvoller Blick auf die abstoßende Wirklichkeit der Macht im postkolonialen Afrika. Staaten werden von Männern regiert, die sich an die Macht klammern und nach Unsterblichkeit gieren. Männern wie Yoweri Museveni in Uganda, Robert Mugabe in Simbabwe, José Eduardo dos Santos in Angola oder Teodoro Obiang Nguema Mbasogo in Äquatorialguinea. Unter ihrer omnipotenten Herrschaft gerät bereits die bloße Vorstellung von einem Staat ohne sie zum Verbrechen…
mit Andrew Feinstein, Johan Grimonprez und Marina Fokidis
Eine Diskussion über Demokratie und Krieg mit Autor und Aktivist Andrew Feinstein und Künstler Johan Grimonprez moderiert von Marina Fokidis, Leiterin des Künstlerischen Büros der documenta 14 in Athen…
Die Bibliothek des Projektes „Material Matters“ besteht aus einer Sammlung von Objekten und Klängen, die Künstler_innen der documenta 14 aneducation anvertraut haben…
Die erste Ausgabe von South as a State of Mind in seiner neuen, temporären Funktion als Magazin der documenta 14 erscheint über anderthalb Jahre vor den geplanten Eröffnungen der Ausstellung im April…