TV Politics: Léon G. Damas und Aimé Césaire—un homme une terre
von Sarah Maldoror

JUL
6
Filmvorführung | 6. Juli: Mit einer Präsentation von Annouchka de Andrade und Brigitte Rollet
20:30 Uhr
BALi-Kinos, Rainer-Dierichs-Platz 1, Kassel
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Filmvorführung | 6. Juli: Mit einer Präsentation von Annouchka de Andrade und Brigitte Rollet
20:30 Uhr
BALi-Kinos, Rainer-Dierichs-Platz 1, Kassel
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Sarah Maldoror, Aimé Césaire—un homme une terre, 1976, Martinique/Frankreich, Filmstill

Léon G. Damas (1994), Sara Maldoror, Frankreich, 26 Min. Franz. mit engl. Untertiteln
Aimé Césaire – un homme une terre (1976), Sarah Maldoror, Martinique/Frankreich, 52 Min. Franz. mit engl. Untertiteln

6. Juli: Mit einer Präsentation von Annouchka de Andrade und Brigitte Rollet

Sarah Maldoror widmet diesen Dokumentarfilm mit dem Titel Léon G. Damas dem gleichnamigen Dichter aus Guyana, der als ein Aushängeschild der schwarzen Kultur in den USA bekannt ist. Césaire und Senghor sprechen über ihren gemeinsamen Freund, mit dem sie zusammen das Konzept der Négritude angestoßen und entwickelt haben, und bringen ihre Gedanken zur Musikalität, dem Rhythmus und der Klangfülle von Damas’ Gedichten zum Ausdruck.

In Aimé Césaire, un homme une terre, erzählt Césaire von seiner Heimat Haiti und seiner Beziehung zur Lyrik des Landes. Césaire empfängt Leopold Senghor auf der Insel und ergreift die Gelegenheit, mit ihm das Konzept der Négritude zu erörtern. Zwischen Auszügen aus Tragedy of King Christophe zeichnet Césaire die Dramen um die Unabhängigkeit Haitis nach, dem ersten schwarzen Staat der Moderne. Ein Besuch bei städtischen Werkstätten zeigt Césaire schließlich in der Rolle des Politikers, der den Status der Insel als permanente Kolonie anprangert.


Annouchka de Andrade ist die Tochter von Sarah Maldoror. Sie ist die Leiterin des Internationalen Filmfestivals von Amiens in Frankreich.

Brigitte Rollet ist eine französische Filmforscherin und Autorin, deren Hauptaugenmerk auf Gender Studies und der Darstellung von sozialem Geschlecht und Sexualität im Film liegt.

Das Filmprogramm TV Politics nimmt einige der wichtigsten Versuche seit Mitte des 20. Jahrhunderts neu in den Blick, die eine radikale Herangehensweise an die Politik des Fernsehens ausdrückten. Gezeigt werden Filmarbeiten, die überdenken wollten, was das Fernsehen sein kann, während sie zugleich versuchten, eine andere Art der Analyse der sozialen und kulturellen Realität vorzunehmen.

Tickets: 7,50 € / ermäßigt 7 €

Gepostet in Filmprogramm
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