Karlsaue

Karlsaue, Foto: Mathias Völzke

Mit einer Fläche von insgesamt 1,5 Quadratkilometern ist der nach seinem Mäzen Landgraf Karl von Hessen-Kassel benannte Auepark beziehungsweise die Karlsaue der straff strukturierte, äußerst symmetrische barocke Gegenpol zum weitläufigen, pseudo-natürlichen Bergpark Wilhelmshöhe ganz im Westen der Stadt. Hier fand 1955 die Bundesgartenschau statt, der die erste documenta als wenig mehr als ein Anhängsel oder Abstecher angegliedert war. Fünf Kunstprojekte unterschiedlicher materieller Präsenz – manche klanglicher, andere architektonischer Art; manche zudringlich, andere flüchtig — sind über den Park verstreut, der seit Langem ein zentraler Ort der documenta ist; auch in der am östlichen Rand gelegenen Orangerie aus dem 18. Jahrhundert, einem weiteren Bauprojekt des Landgrafen, sind Arbeiten der documenta 14 zu sehen.

Gepostet in Öffentliche Ausstellung
Verwandte Einträge

Torneo Triball

von Ciudad Abierta

Unter den zentralen Aktivitäten der experimentellen Schule, die das chilenische Künstler- und Architektenkollektiv Ciudad Abierta (Offene Stadt) betreibt, nimmt die improvisierte Organisation von „Spielen“…

 Mehr
Kalender

Pavilion of Hospitality

von Ciudad Abierta

Eröffnung des Pavilion of Hospitality, der von dem chilenischen Künstler- und Architektenkollektiv Ciudad Abierta (Offene Stadt) im Auepark gebaut wurde. Die Eröffnung von Ciudad Abiertas sommerlicher…

 Mehr
Kalender