Maria Lai
(1919–2013)

Maria Lai, Installationsansicht, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, Athen, documenta 14, © Maria Lai/VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Mathias Völzke

Maria Lai, Installationsansicht, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, Athen, documenta 14, © Maria Lai/VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Mathias Völzke

Maria Lai, Legarsi alla montagna (Sich an einen Berg binden), 1981, Schwarz-Weiß-Fotografien, Fotos: Piero Berengo Gardin, Archivio Maria Lai, Cardedu, Installationsansicht, EMST – Nationales Museum für Zeitgenössische Kunst, Athen, documenta 14, © Maria Lai/VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Mathias Völzke

Das Oeuvre der sardischen Künstlerin Maria Lai ist sowohl formal als auch inhaltlich eng mit Literatur und Dichtung verwoben. Ein wichtiger und ihre Arbeit beeinflussender Mentor und Freund war der Schriftsteller Salvatore Cambosu (1895–1962), mit dem sie eine enge Verbundenheit nicht nur zur Literatur, sondern auch zu ihrer gemeinsamen Heimat Sardinien teilte – das Land, dessen Geschichte und Traditionen Gegenstand ihrer jeweiligen Werke ist. „Folge dem Rhythmus“ riet Cambosu Maria Lai, und meinte damit die Harmonie und Skandierung in der Dichtung, die sich in ihrer präzisen Technik, den klaren, manchmal kantigen Linien der Aquarelle und Zeichnungen und auch in den skulpturalen Objekten aus Textilien widerspiegeln. Es ist die unermüdliche Erforschung der Identität sardischer Frauen, die Maria Lai ausfüllte und die Sujets ihrer Werke mehr als 70 Jahre bestimmte.

Gepostet in Öffentliche Ausstellung
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