Jani Christou
(1926–1970)

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

Jani Christou, Archivmaterialen, Installationsansicht, Athener Konservatorium (Odeion), Athen, documenta 14, Foto: Stathis Mamalakis

„‚Metapraxis’ beschäftigt sich mit dem Durchbrechen der Bedeutungsschranke eines einzelnen Mediums, was auch immer dieser Medium sein mag. Wann immer dies geschieht, ist da Musik. Dies kann in jedem Medium geschehen, gesetzt den Fall, Metapraxis kann stattfinden. Musik kann lautlos sein.“

—Jani Christou, Gedanken (13. Dezember 1969)


„... der Begriff ‚lunare Erfahrung’ ist das grundsätzliche Bewusstsein oder Gefühl des Menschen vom Leben als einem dynamischen System wiederkehrender Muster, plus seine elementare Angst vor der Nichterneuerung irgendeines dieser Muster – eine Angst, die durch die zusätzliche Gefahr einer Eklipse, die den Gesamtprozess auf jeder Stufe seines Ablaufs bedroht, umso bedrohlicher gerät.

Seit der Frühgeschichte des Menschen haben wir einen langen Weg zurückgelegt, wir sind den Pfaden des Geistes und des Gehirns hinab gefolgt um dorthin zu gelangen, wo wir heute sind. Doch scheinen wir mit all unseren Errungenschaften während unserer Reise durch die Geschichte in der Tat jede Menge Müll angehäuft zu haben, monumentale Belanglosigkeiten; es sieht so aus, als wären wir in Wahrheit gar nicht gereist, oder vielleicht doch, aber es war nur eine Rundreise, und jetzt sind wir wieder da, wo wir angefangen haben, und sehen wieder hinauf zum Mond am dunklen Himmel und fragen uns, ob er sich wohl erneuern oder von der Dunkelheit verschluckt werden wird; und die ganze Zeit haben wir Angst vor der ständigen Drohung – die jetzt eine sehr reale ist – einer plötzlichen und totalen Verfinsterung.“

—Jani Christou, Gedanken (1968)

Gepostet in Öffentliche Ausstellung
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