Sommerintensivkurs 2017: School of Gesture

16.–21. Mai 2017
Old Library, Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA)
In Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA) und Universität Kassel

Lou Forster stellt die Arbeit von Anna Halprin vor, Foto: Angelos Giotopoulos

Marina Fokidis bespricht das Projekt Gesture: A Visual Library, Foto: Angelos Giotopoulos

Otobong Nkanga und Maya Tounta beziehen Studierende in eine Session zur Seifenproduktion als Teil des Projekts Carved to Flow ein, Foto: Angelos Giotopoulos

Einblicke in die Geschichte der Bewegung mit Alexandra Bachzetsis und Sotiris Vassiliou, Foto: Angelos Giotopoulos

Alexandra Bachzetsis stellt Studierenden einige ihrer Arbeiten vor, Foto: Angelos Giotopoulos

Rasheed Araeen und Gene Ray im Gespräch über The Death of the Audience, Foto: „eine Erfahrung“

Prinz Gholam geben Einblicke in ihr Projekt My Sweet Country in der antiken Agora. Foto: Angelos Giotopoulos

Mary Zygouri bespricht die wiederholte Geste in ihrem Projekt The Round-up Project: Kokkinia 1979–Kokkinia 2017 \ M. Z. \ M. K., Foto: Angelos Giotopoulos

Was ist eine Geste? Definitionsgemäß ist eine Geste die Bewegung eines Körperteils, vor allem der Hand oder des Kopfes, deren Absicht darin besteht, etwas auszudrücken oder mitzuteilen. Im Lateinischen bezieht sich das Verb gestare auf die Führung des Körpers oder darauf, wie man mit sich selbst und seinem Körper umgeht. Im heutigen Italienisch bedeutet gestire „verwalten“. Gesten weisen eine breite Skala kodifizierter Verhaltens- und Kommunikationsweisen auf, die von einfachen und unabsichtlichen bis hin zu komplexen und mimetischen reichen. Auch wenn sie universal erscheinen, sind sie doch stets in gesellschaftlichen, institutionellen und zeitlichen Geschichtlichkeiten eingebettet.

Die School of Gesture formiert sich um eine Gruppe von Gästen und Künstler_innen herum, die sich – gemeinsam mit Student_innen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen – im Kontext der documenta 14 mit Gesten beschäftigen. Der Kurs wird in spezielle Aspekte der Geschichte des Körpers einführen und untersuchen, auf welche Weise sich Macht in den Körper einschreibt. Während des einwöchigen Programms widmen sich die Teilnehmer_innen einer Reihe von gestischen Übungen, lesen Texte und beteiligen sich sowohl an gruppeninternen als auch an öffentlichen Gesprächen über die Archäologie der Gesten. Angestrebt wird dabei die gemeinschaftliche Produktion eines Lexikons des Körpers und dessen Anwendung in der Praxis.

Zugehörige Bewegungen und Themen: Mimesis, Kontrolle (Verhalten), Arbeit (Mechanisierung), Schreiben (Hand), Architektur (öffentlicher Raum), Zeichen (Musikalität), Gender, Das Planetarische (Maßstab)

Foto: Max Hänich

Gepostet in Vermittlungsprogramm
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mit Lou Forster, Marina Fokidis, Rasheed Araeen, Gene Ray, Alexandra Bachzetsis und Mary Zygouri

16. Mai 2017, 17 Uhr: Lou Forster 17. Mai 2017, 17 Uhr: Marina Fokidis 19. Mai 2017, 15 Uhr: Rasheed Araeen & Gene Ray 19. Mai 2017, 17 Uhr: Alexandra Bachzetsis 21. Mai 2017, 17 Uhr: Mary Zygouri…

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