Transitus
von Gerhard Lang mit dem Chor Cantiamo Kassel

SEP
15
Performance
19 Uhr
documenta Halle, Du-Ry-Straße 1, Kassel
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Gerhard Lang, Transitus, 2017, Grafit auf Papier, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Wie komme ich von hier nach dort? Indem ich den Raum dazwischen, den Übergangsbereich, durchquere. Allerdings ist ein Woher von einem Wohin nie wie durch einen Messerschnitt getrennt. Der Übergang vom einen in das andere ist schleichend, graduell, ohne dass das eine in dem anderen völlig aufgeht.

Die Performance Transitus handelt von einem Übergangsbereich, dessen Durchlässigkeit sich wandelt. Der beteiligte Chor Cantiamo Kassel unter der Leitung von Andreas Cessak kommt vom Institut für Musik an der Universität Kassel.

Transitus beruht auf einem Spaziergang, den Helmut Aebischer, Gerhard Lang, Ruth Jureczek und Studierende der Universität Kassel 1993 zu Ehren von Lucius und Annemarie Burckhardt durchführten. Mit 600 Teilnehmer_innen zogen sie durch die fußgängerfeindliche Kasseler Innenstadt und machten mit bildhaften Inszenierungen auf von der Planung zu verantwortende Hindernisse aufmerksam, die Fußgänger heute zu überwinden haben. Ein dabei hilfreiches Instrument von 1993 taucht in der Arbeit Transitus wieder auf.

Die Performance wird großzügig unterstützt von Sourisseaux Partners und entstand in Zusammenarbeit mit der Reihe Unpacking Burckhardt des Vermittlungsprogramms „eine Erfahrung” der documenta 14.

​Vielen Dank an Annie Vigier und Frank Apertet (les gens d’Uterpan) für die Nutzungserlaubnis der Bühne, die zu ihrem Beitrag für documenta 14, Scène à l’italienne (Proscenium), gehört.

Gepostet in Vermittlungsprogramm
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