Fritz Winter
(1905–1976)

Fritz Winter, Aus der Folge, 1954, Öl auf Karton, Museumslandschaft Hessen Kassel und Städtische Kunstsammlung
, Installationsansicht, Neue Galerie, Kassel, documenta 14, © Fritz Winter/VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Mathias Völzke

Fritz Winter wurde 1905 in Altenbögge in Westfalen geboren. Als Student von Paul Klee, Wassily Kandinsky und Josef Albers am Bauhaus konvertierte er früh zu jener Sorte der lyrischen Abstraktion – später Informel genannt –, die nach 1933 als „entartet“ bezeichnet und in den Untergrund gezwungen wurde. Im Jahr 1939 wurde Winter in die Wehrmacht eingezogen. Seine Teilnahme am Russlandfeldzug von 1941–42 führte ihn in die sibirische Kriegsgefangenschaft, die erst 1949 enden sollte. Im Jahr seiner Rückkehr gründete er mit anderen des Künstlerkollektiv ZEN 49, dessen erste Ausstellung am Central Collecting Point in München stattfand. Im Jahr 1955 wurde Winter auf eine Professur an der Kunstakademie in Kassel berufen und nahm an der ersten documenta teil.

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